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Vorteile von schrankenfreien „Free-Flow“ Parksystemen

Kennzeichenscanner

Inhaltsverzeichnis

Free-Flow-Parking ist eine neue und innovative Art der Parkraumbewirtschaftung, die sich weltweit zunehmender Beliebtheit erfreut. Bei Free-Flow wird auf herkömmliche Schranken verzichtet und stattdessen eine Kombination aus Kennzeichenscannern und künstlicher Intelligenz genutzt, um Fahrzeuge zu identifizieren und automatisch ihre Parkdauer zu ermitteln.

Höhere Preiseffizienz

Einer der größten Vorteile der Abschaffung von Schranken, Ticketgeber bzw. Leser und Toren auf Parkplätzen ist die damit verbundene Kostenreduzierung. Herkömmliche Parkschranken müssen aufgrund des hohen Verschleißes regelmäßig gewartet werden und können kostspielig in der Anschaffung sein. Zudem führen Schrankenausfälle zu hohen Reparaturkosten, unzufriedenen Kunden und aufwendigen Kontrollen. Sobald eine Parkplatzschranke defekt ist, kann die Parkdauer der Fahrer nicht mehr überprüft werden, was Umsatzeinbuße zur Folge hat. Zudem wird ein 24/7 Wartungsservice benötigt, falls Fahrzeuge beispielsweise bei verschlossener, kaputter Schranke den Parkplatz nicht mehr verlassen können. Schrankenfreie Parksysteme arbeiten hingegen mit künstlicher Intelligenz und automatisierter Kennzeichenerfassung und regulieren den Parkplatz ganz ohne Schranken, Ticketgeber bzw. Leser. Da die Kennzeichenscanner meist in mehreren Metern Höhe angebracht sind, sind sie zudem einer geringeren Vandalismusgefahr ausgesetzt, als Schrankensysteme. Insgesamt ist ein schrankenfreies System dank Verzicht auf wartungsintensive Bauteile deutlich kosteneffizienter, durch reduzierte Installations- und Instandhaltungskosten, weniger störungsanfällig und langlebiger.

Effiziente Steuerung des Verkehrsflusses

Bei hoch frequentierten Parkräumen verursachen Schrankenanlagen einen Rückstau und beeinträchtigen den Besucherstrom. Dies kann zu langen Wartezeiten von Besuchern führen, was die Kundenzufriedenheit reduziert. Dank der Automatisierung sämtlicher Vorgänge wird bei schrankenfreien Systemen ein höherer Durchfluss durch verbesserte Prozesseffizienz erzielt und ein reibungsloser Parkvorgang gewährleistet. Bei der Ein- oder Ausfahrt muss der Fahrer nicht mehr anhalten, um ein Ticket zu ziehen und die Wartezeit vor Schrankenanlagen entfällt.

Ticketloses Parksystem

Durch die Einführung von datenschutzkonformer Kennzeichenerkennung bei der Ein- und Ausfahrt wird die Parkdauer automatisch berechnet, wodurch die Notwendigkeit von Parktickets oder Parkscheiben entfällt. Für den Parkplatzbetreiber erübrigt sich somit das Nachfüllen oder die Entsorgung der Parktickets. Die Kunden profitieren von der bequemen automatischen Ausstellung von Parkscheinen durch Kennzeichenerkennung. Es können keine Tickets mehr verloren werden, was zu einem stressfreien Parkerlebnis führt.

Integriertes Forderungsmanagement

Parkverstöße müssen dank des automatisierten Systems nicht mehr durch eine stichprobenartige, manuelle Kontrolle von Personal festgestellt werden. Durch die Kennzeichenscanner können Parkverstöße wie Überschreitung der Parkdauer 24/7 automatisiert und konsequent nachverfolgt werden. Bei der Ausfahrt überprüft das System datenschutzkonform mittels des Kfz-Kennzeichens, ob die Parkgebühr korrekt entrichtet wurde. Falls ein Verstoß vorliegt, wird automatisch eine Zahlungsaufforderung an den Eigentümer des Fahrzeuges versendet. Durch diese Automatisierung wird jeder Parkverstoß systematisch geahndet und Kosten für stichprobenartige Kontrollen entfallen.

Flexibles Entrichten der Parkgebühr 

Die Parkgebühr kann bei dem Free-Flow Parksystem von Parkdepot flexibel entrichtet werden. Sofern der Parkplatz mit einem Kassenautomaten von Parkdepot ausgestattet ist, kann der Fahrer sowohl mit EC- oder Kreditkarte, als auch mittels Barzahlungen die Parkgebühr entrichten. Alternativ bietet das System die Möglichkeit, die Gebühr digital über die Web-App zu entrichten. Somit wird Kunden eine maximale Flexibilität geboten, da sie über ihr eigenes Smartphone oder ihren Computer bis zu 24 Stunden nach Beendigung des Parkvorgangs für die Aufenthaltsdauer bezahlen können. Zusätzlich entfällt die Wartezeit an Kassenautomaten, wodurch Kunden den Parkplatz schneller verlassen können.

Nachhaltigkeit

Da das System keine Papier oder Plastik Tickets benötigt, wird unnötiger Müll vermieden. Zudem wird weniger CO2 verbraucht, da das schrankenfreie System weniger Hardware benötigt. Durch die Vermeidung von Wartezeiten und Rückstaus tragen schrankenfreie Systeme zu einer Abgasreduzierung bei.

Datenbasierte Parkraumoptimierung

Die Parkraumtechnik von Pardepot liefert Parkplatzbetreibern wertvolle Daten wie die Auslastung oder die durchschnittliche Aufenthaltsdauer. Eine effiziente Verwaltung und datenbasierte Parkraumoptimierung wird dadurch ermöglicht. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass schrankenlose Parksysteme sowohl für Autofahrer als auch für Unternehmen eine kostengünstige und bequeme Option darstellen. Durch die Abschaffung herkömmlicher Hardware wie Schrankenanlagen lassen sich erhebliche Kosteneinsparungen erzielen, der Parkraum effizienter bewirtschaften und die Kundenzufriedenheit verbessern.

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Vorteile von schrankenfreien „Free-Flow“ Parksystemen

Parkraum ist vor allem in urbanen Regionen sehr begehrt, denn hier ist meist die Nachfrage höher als das Angebot. Parkraumbewirtschaftung hat sich zum Ziel gesetzt, verfügbaren Parkraum effizienter zu organisieren und zu steuern. Das soll zur Entlastung des Verkehrs beitragen, für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage sorgen und gleichzeitig die Abgas- und Lärmbelästigung verringern. Langfristig kann Parkraumbewirtschaftung speziell an angespannten Standorten zu einem Rückgang von Parkverstößen und zu einer Minderung der Anzahl an Dauerparkern beitragen. o lässt sich die Zufriedenheit der Anwohner und Gewerbetreibenden gewährleisten. Parkflächenbesitzer möchten vor allem die Kundenzufriedenheit sicherstellen. Wenn aber nicht genügend Parkplätze zu Stoßzeiten verfügbar sind, kann sich das auf den Umsatz niederschlagen, wenn die Kunden sich eine andere Lösung suchen. Anwohner hingegen möchten nach der Arbeit einfach nur möglichst schnell einen Parkplatz finden oder dauerhaft einen Parkplatz anmieten. Auch hier sind die Kapazitäten begrenzt. Wie lässt sich das Problem effizient lösen? Mehr zu den verschiedenen Möglichkeiten der Parkraumbewirtschaftung lesen Sie im nachfolgenden Artikel.

Parkraum-bewirtschaftung - Welche Arten gibt es?

Bisher wird Parkraum häufig durch Personal zur Kontrolle von ausgelegten Parkscheinen oder Parkuhren und alternativ Schrankensystemen bewirtschaftet. Die Digitalisierung macht aber auch vor diesem Bereich keinen Halt. Neue Ansätze des Parkraummanagements sind Apps zur Parkscheinbuchung sowie der Einsatz von Parkplatzssensoren oder Kennzeichenscannern. Doch weshalb ist es überhaupt nötig Parkraumbewirtschaftung zu digitalisieren?

Kontrolleure für Parkschein und Parkuhr

Parkraumbewirtschaftungsysteme mit Hilfe von Kontrolleuren haben vor allem den Nachteil, dass ein enormer Personalaufwand nötig ist. Zudem können sich Kunden durch die Anwesenheit der Kontrolleure auf der Parkfläche belästigt fühlen. Außerdem ist die Fehlerquote in der Anwendung von Parkscheiben erstaunlich hoch. Rund 60% der Kunden vergessen auf privaten Parkplätzen das Auslegen der Parkscheibe. Der daraus resultierende Bußgeldbescheid kann für großen Unmut sorgen und auch anschließende Auseinandersetzungen zwischen Kunde und Kontrolleur sind keine Seltenheit.

Schrankensysteme

Schrankensysteme bergen einen hohen Kostenfaktor in der Anschaffung und sind über das gesamte Jahr hinweg Witterungseinflüssen ausgesetzt, weshalb sie vor allem wartungsintensiv sind. Funktioniert das Schrankensystem nicht richtig und bleibt dauerhaft offen, kann dies zum einen zu Umsatzeinbußen führen und sorgt zum anderen für Ärger, wenn Kunden nicht mehr von der Parkfläche kommen, falls sich die Schranke nicht mehr öffnen lässt. Nicht zu unterschätzen sind außerdem die entstehenden Rückstaus, die bei laufendem Motor nicht nur eine Umweltbelastung darstellen, sondern teilweise auch den Straßenverkehr beeinträchtigen können.

Parkplatzsensoren

Parkplatzssensoren müssen an den einzelnen Stellplätzen verbaut werden und können gerade bei großen Parkplätzen durch die hohe Stückzahl kostenintensiv in der Anschaffung sein. Sie bedürfen einer regelmäßigen Wartung und benötigen zusätzlich einen Kontrolleur vor Ort, der bei der Meldung des Parkverstoßes den Parksünder rechtzeitig erwischen muss. Gerade im Winter bergen Sie noch ein weitere Problem, denn sie werden häufig vom Räumdienst beschädigt. Räumfahrzeuge benötigen spezielle Aufsätze, um mögliche Beschädigungen zu vermeiden, wodurch zusätzliche Kosten entstehen. 
Doch was, wenn sich digitales Parkraummanagement mit Hilfe von Kennzeichenscannern viel effizienter lösen lässt?

Funktionsweise Kennzeichenscanner

Wie funktioniert digitale Parkraum-bewirtschaftung mittels Kennzeichenscanner?

Der Kennzeichenscanner ist nicht gleichzusetzen mit einer Überwachung des Parkplatzes. Fährt ein Fahrzeug ein, wird ein Scan vom Kennzeichen gemacht und mit einem Zeitstempel versehen. Beim Abfahren wird erneut ein Zeitstempel hinterlegt Die Differenz bildet anschließend die Parkdauer ab. Der nicht zur Erkennung des Kennzeichens erforderliche umliegende Bildbereich wird automatisch geschwärzt. Weder der Fahrer noch Mitfahrer sind auf dem Bild zu erkennen. Der Detektionsbereich des Kennzeichenscanners liegt auf dem Privatparkplatz - der öffentliche Bereich ist durch dauerhafte Filter ausgeblendet. Es findet keine laufende Videoüberwachung durch Speicherung oder Verarbeitung von Videostreams statt.  

Das innovative System von Parkdepot, bei dem alle Komponenten der Hard- und Software selbst entwickelt wurden, ist hinsichtlich der Datenschutzkonformität DEKRA zertifiziert und entspricht allen DSGVO-Vorgaben. Die Aufzeichnungen werden verschlüsselt und lokal auf dem System gespeichert. Regelkonforme Parkvorgänge werden gem. DSGVO nach max. 48 Stunden (in Praxis meist sofort) gelöscht. So ist der Schutz der Privatsphäre stets gewährleistet.  

Obwohl das System noch vergleichsweise jung sein mag,  gibt es bereits viele unterschiedliche Bezeichnungen dafür. Im deutschen Sprachraum spricht man auch von automatischer Nummernschilderkennung, Kennzeichenerfassung oder Kennzeichenkontrolle. Auf Englisch heißen sie automatic number plate recognition (ANPR), automatic license-plate recognition (ALPR), licence plate recognition (LPR), automatic vehicle identification (AVI) oder car plate recognition (CPR).

Welche Vorteile bietet ein Kennzeichen-scannersystem zur digitalen Parkraum-bewirtschaftung?

Kurzum: Keine Parkscheiben, keine Kontrolleure, keine Schranken. Digitale Parkraumbewirtschaftung bietet für alle Parteien Vorteile. Für den Kunden besteht der große Vorteil des Systems in der Anwenderfreundlichkeit. Denn er muss im Vergleich zu Ticket- oder Parkuhrsystemen nicht aktiv werden. Fehler wie das Vergessen des Auslegens der Parkscheibe gehören ab sofort der Vergangenheit an. Für den Parkplatzbesitzer bietet es rund um die Uhr die Möglichkeit Nichtkunden und Dauerparker herauszufiltern und die Parkplätze Kunden zur Verfügung zu stellen. Gerade an stark frequentieren Standorten kann es zu Stoßzeiten für Kunden problematisch werden einen freien Parkplatz zu finden.

Mit Hilfe der zugehörigen Software ermöglicht die digitale Parkraumbewirtschaftung eine genaue Datenanalyse und lässt so Rückschlüsse über die Auslastung zu. Das zugehörige Web-Dashboard verringert den Verwaltungsaufwand erheblich, denn mit nur einem Klick lassen sich Parkberechtigungen z.B. für Mitarbeiter ausstellen oder Stornierungen bei Sonderfällen wie Autopannen vornehmen. Langfristig bietet die Analyse die Möglichkeit das Potenzial des Parkplatzes weiterzuentwickeln. So können beispielsweise Parkplätze dauerhaft oder über Nacht an Anwohner vermietet werden sowie der Bedarf an E-Ladestationen überprüft werden.

Was kostet digitale Parkraum-bewirtschaftung?

Ein Pauschalpreis lässt sich für die Umrüstung auf ein digitales Parkraumbewirtschaftungssystem nicht nennen. Die Preise basieren auf individuellen Konzepten und sind abhängig von der Standortgröße. Im Vergleich zum Schrankensystem ist das innovative Kennzeichenscannersystem kostengünstig und benötigt nur wenig Aufwand in der Installationsphase. Die Einrichtung kann oftmals innerhalb einer Woche abgeschlossen werden, sofern die Stromversorgung am Standort gewährleistet ist.

Beschilderung Parkraumbewirtschaftung

Wie ist die rechtliche Grundlage zur Parkraum-bewirtschaftung?

Für Parkplatzbesitzer ist die ordnungsgemäße Nutzung der Parkfläche von besonderer Bedeutung. Häufig entstehen ihm durch die vertragswidrige oder ungewollte Belegung seiner Fläche erhebliche wirtschaftliche Schäden. In diesem Zusammenhang spielt der Schutz des Art. 14 GG, der sein Eigentum schützt, sowie der des Art. 12 GG, welcher die Freiheit der Berufsausübung sichert, eine große Rolle: durch die Parkraumbewirtschaftung wird die Gewährleistung dieser Grundrechte unterstützt.

Hinsichtlich des Datenschutzes verhält es sich bei digitaler Parkraumbewirtschaftung wie folgt: Kfz-Kennzeichenerfassung auf privaten Parkplätzen ist gängige Praxis und bei Berücksichtigung entsprechender Sicherheitsstandards mit geltenden Datenschutzbestimmungen vereinbar und in DACH bereits mehr als 400x durch automatische Erfassungssysteme u.a. in Parkhäusern im Einsatz. Das Parkdepot System stützt sich rechtlich auf das berechtigte Interesse gemäß Art 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Daten werden zur Wahrung des Hausrechts und der Gewährleistung des Eigentums verarbeitet.

Insbesondere soll durch die Ermittlung der vertragsbrüchigen Kfz-Parker einer Zweckentfremdung der zur Verfügung gestellten Parkplätze entgegengewirkt werden. Die Datenerfassung ist dem Zweck angemessen und erheblich, sowie auf das für die Zwecke der Verarbeitung notwendige Maß beschränkt (Datenminimierung gemäß Art. 5 DSGVO). Die datenschutzrechtliche Informationspflicht wird durch eine deutliche und umfassende Hinweisbeschilderung über Verarbeitungszwecke und Rechtsgrundlagen auf den jeweiligen Parkflächen gewährleistet.

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